Artotheken, Bildende Kunst:    
  Werke von Marianne Nitzsche in der Graphothek Remscheid  
  Vom 3. Februar bis zum 11. März 2006 zeigt die Graphothek der Zentralbibliothek Remscheid Malerei und Materialbilder von Marianne Nitzsche. Die Remscheider Künstlerin Marianne Nitzsche feiert ihren 80. Geburtstag am 3. Februar 2006 auf etwas ungewöhnliche Art: mit der Eröffnung ihrer Ausstellung.

Marianne Nitzsche wurde am 3. Februar 1926 in Halle/Saale geboren. Erste künstlerische Anregungen bekam sie durch Freunde an der damaligen Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale. 1950 flüchtete sie in den Westen. 1955 heiratete sie, bekam dann zwei Kinder. In Aquarellkursen bei Christian von Grumbkow, die sie seit 1975 besuchte, vertiefte sie ihre Kenntnisse. Später besuchte sie verschiedene Kunstakademien im In- und Ausland. Durch Studienreisen in viele Länder der Welt bekommt sie neue Anregungen für ihre Bilder, die sie schon in vielen Ausstellungen zeigte und für die sie etliche Preise bekam.

Marianne Nitzsche malt ihre Bilder nicht nur, sondern experimentiert mit „Fundstücken", erstellt Collagen oder arbeitet mit Metallfragmenten u.a. auf Holzformen. Auch Musik, vor allem neue Musik, lässt sie zum Bild werden.

Auf der Eröffnungsveranstaltung, am Freitag, dem 3. Februar 2006, ab 18:00 Uhr, spielen die „Red Onions". Einleitende Worte spricht Dr. Urs Diederichs, der Leiter des Historischen Zentrums Remscheid.

Ausstellung: Marianne Nitzsche, Malerei und Materialbilder, 3. Februar bis 11. März 2006
Eröffnung: Freitag, 3. Februar 2006, 18:00 Uhr
Adresse: Graphothek der Zentralbibliothek Remscheid, Scharffstr. 4 - 6
Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 14:00 - 19:00 Uhr und nach Vereinbarung

 
  Link: www.remscheid.de/...  
 
Ulla Schulz, 25.01.2006