Artotheken:    
  Buxtehude: Artothek online - Kunst im Internet  
  Das Buxtehuder Kulturbüro geht neue Wege: 50 Kunstwerke aus der Artothek sind künftig in einer virtuellen Galerie im Internet ausgestellt.
„Es wird einen regelmäßigen Wechsel geben“, sagt Susanne Wiegel. Es gibt einen Link auf der städtischen Homepage. Die „Kunstsammlung“ der Stadt umfasst 450 Exponate – von Grafiken über Ölbilder bis zu Plastiken. 60 Bürger leihen sich – wie in einer Bücherei – regelmäßig Kunst aus. „Studenten, Ärzte, Senioren und viele mehr“, sagt Wiegel. Seit Jahren stand die Artothek auf der Rotstiftliste der Stadt Buxtehude. Jetzt hat Bürgermeister Jürgen Badur beim monatlichen Pressegespräch eine indirekte Bestandsgarantie für die seit 1984 existierende Artothek abgegeben. „Wir wollen das Angebot ausbauen“, sagte der Rathaus-Chef. Dieses Angebot sei etwas Besonderes und gehöre zur städtischen Kulturlandschaft. Er ließ offen, ob die Einrichtung nach Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes wie geplant vom Stavenort in das Alte Rathaus umzieht.Im Schnitt werden jährlich drei Bilder von regionalen Künstlern erworben. Der Etat ist klein, 1500 Euro stehen für den Ankauf zur Verfügung. Deshalb ergänzen Leihgaben das Angebot. Zum Selbstverständnis gehören Kunstförderung und -vermittlung, Kindergärten kommen zu Besuch.Wer sich jetzt ein Kunstwerk an die Wand hängen will, zahlt 6 Euro (3 Monate) beziehungsweise 12 Euro (6 Monate). In diesen Beträgen ist die Versicherungsprämie enthalten.In einem Katalog steht alles Wissenswerte zu den Werken: Künstler, Titel, Technik, Entstehungsjahr und Größe. Für den Transport des Bildes gibt es Verpackungsmaterial. Innerhalb der Artothek gibt es eine Bibliothek zum Thema Kunst, ebenso kann im Magazin „Art“ geblättert werden. Mehr Informationen unter: 04161/ 501441.
 
  Link: www.buxtehude.de  
 
Johannes Stahl, 03.07.2010